Richtig Zähne putzen: Worauf ist zu achten? - Die Besten Elektrozahnbürsten im Test 2017

Die Besten Elektrozahnbürsten im Test 2017

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Richtig Zähne putzen: Worauf ist zu achten?

Wichtig ist nicht nur, dass die Zähne geputzt werden, auch das „Wie“ ist entscheidend. Denn ansonsten kann das böse Folgen haben: Zahnschmerzen, Zahnfleischbluten, Karies, Parodontose, teure Zahnarztbehandlungen und noch viel mehr Unangenehmes. Aus diesem Grund haben wir hier aufgeschrieben, wie Sie richtig Zähne putzen.

Das A und O: eine gute Zahnbürste

Damit Sie Ihre Zähne richtig putzen können, ist natürlich die Wahl der Zahnbürste ein wesentlicher Faktor. Die erste Entscheidung, die dabei ansteht, ist: elektrische Zahnbürste oder Handzahnbürste. Elektrische Zahnbürsten haben den Vorteil, dass sie mehr Putzbewegungen machen und deshalb deutlich effektiver sind als Handzahnbürsten. Sie beseitigen mehr Plaque, sind insgesamt gründlicher und schonender zum Zahnfleisch und zu den Zähnen. Wer sich aus vorgenannten Gründen für eine elektrische Zahnbürste entscheidet, steht dann noch vor der Wahl: Rotationszahnbürste oder Schallzahnbürste. Eine Entscheidungshilfe bietet Ihnen unser elektrische Zahnbürste Test, in dem wir verschiedene Modelle getestet haben. Unter anderem dabei sind die die Oral-B Genius 9000 und die Philips Sonicare HX9336/25 DiamondClean.

Eins trifft allerdings auf alle Zahnbürsten gleichermaßen zu: Sie sollten regelmäßig erneuert werden. Das bedeutet, dass mindestens alle drei Monate ein neuer Bürstenkopf an die elektrische Rotationsbürste oder die Schallzahnbürste gehört bzw. die alte Handzahnbürste gegen eine neue ausgetauscht werden muss. Das hat zum einen hygienische Gründe und zum anderen auch funktionale. Denn mit der Zeit nutzen die Borsten ab bzw. verbiegen. Dann reinigt die Zahnbürste die Zähne nicht mehr so gut. Früher getauscht werden sollte die Zahnbürste bzw. der Bürstenkopf, wenn die Borsten bereits vorher offensichtlich abgenutzt sind oder nach einem Infekt.

Niemals ohne: die passende Zahnpasta

Wichtig für ein optimales Putzergebnis ist zudem die richtige Zahnpasta. Generell ist eine Zahncreme mit Fluorid gut geeignet, um nachhaltig vor Karies und Co. zu schützen. Darüber hinaus gibt es verschiedene Zahnpasten für unterschiedliche Anforderungen (z. B. für Kinder, für empfindliche Zähne oder für weiße Zähne).

Gewusst wie: Richtig Zähne putzen

Mit dem richtigen Handwerkszeug – einer geeigneten Zahnbürste und der passenden Zahnpasta – hört es aber noch lange nicht auf. Denn jetzt geht es erst richtig los mit dem Putzen der Zähne.

Die richtige Zahnputztechnik

Es klingt banal, aber auch die richtige Zahnputztechnik will beherrscht sein. Dafür ist entscheidend, mit welcher Art von Zahnbürste Sie Ihre Zähne putzen. Während mit einer elektrischen Rotationszahnbürste ein Zahn nach dem anderen geputzt wird, werden mit einer Schallzahnbürste größere Flächen auf einmal gereinigt. Für die genaue Putztechnik beachten Sie am besten die Bedienungsanleitung.

Bei einer Handzahnbürste putzen viele Menschen ihre Zähne mit kreisenden Bewegungen. Diese Technik ist für kleine Kinder, die das richtige Zähne putzen noch lernen, gut geeignet. Denn Sie funktioniert recht einfach. Später ist jedoch eine andere Methode vorzuziehen. Denn bei den kreisenden Bewegungen besteht die Gefahr, dass Speisereste sowie Bakterien und Keime mit der Zahnbürste in die Zahnzwischenräume und unter das Zahnfleisch geschoben werden. Besser geeignet ist deshalb die Bass-Methode. Dabei wird die Zahnbürste im 45° Winkel an den Übergang vom Zahnfleisch zu den Zähnen gelegt und mit sanften Bewegungen hin und her gerüttelt, um Plaque zu entfernen. Im Anschluss wird mit der Zahnbürste vom Zahnfleisch weg hin zu den Zähnen gewischt. Dieser Vorgang wird mit leichten Druck mehrmals wiederholt. Auf diese Weise werden nach und nach alle Zähne geputzt.

Bei allen Zahnbürstenmodellen kommt es auch auf den richtigen Druck beim richtig Zähne putzen an. Denn bei zu starkem Andruck mit der Zahnbürste können die Zahnhälse geschädigt werden. Zudem können Zahnfleischentzündungen die Folge sein. Elektrische Zahnbürsten und Schallzahnbürsten sind in dieser Hinsicht vorteilhaft, wenn sie über eine Andruckkontrolle verfügen, wie z. B. die Oral-B PRO 7000 oder die Panasonic EW-DE92. Ist Ihre Elektrozahnbürste nicht mit einem solchen Feature ausgerüstet oder putzen Sie mit einer herkömmlichen Handzahnbürste, sind Zahnfleischbluten und relativ schnell abgenutzte Borsten erste Anzeichen für zu viel Druck. In dem Fall sollten Sie die Zahnbürste sanfter schwingen.

Wie oft, wann und wie lange Zähne putzen

Beim Putzen der Zähne gibt es noch drei weitere Fragen, die beachtet werden sollten: 1. Wie oft? 2. Wann? 3. Wie lange? Hier die Antworten:

  1. Die Zähne sollen zweimal am Tag geputzt werden.
  2. Am besten putzt man die Zähne morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Schlafengehen. Wichtig ist, dass zwischen der letzten säurehaltigen Mahlzeit (z.B. einem Apfel) und der Zahnreinigung mindestens eine halbe Stunde vergeht. Der Grund dafür ist, dass der Zahnschmelz durch Säure aufgeweicht wird und ansonsten mit der Zahnbürste beschädigt werden könnte.
  3. Die Putzzeit sollte in der Regel zwei Minuten dauern. Sie kann aber auch länger sein, wenn das Gebiss besondere Anforderungen stellt (z.B. bei einer festen Zahnspange). Viele elektrische Zahnbürsten leisten in dieser Hinsicht mit einem integrierten Timer Hilfestellung, wie zum Beispiel die Philips Sonicare HX6972/35 FlexCare oder die Oral-B Genius 8000.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie richtig Zähne putzen, fragen Sie Ihren Zahnarzt. Er wird Ihnen sicher behilflich sein und Sie individuell beraten.

March 13, 2017

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