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Natürlich weiße Zähne durch Hausmittel

Sind die Zähne durch mangelnde Pflege, regelmäßiges Rauchen oder einfach altersbedingt nicht mehr strahlend weiß, nutzen viele das Angebot des Bleaching, um wieder für ein strahlend weißes Lächeln zu sorgen. Aber muss es immer dieser doch recht teure Weg zum Zahnarzt bzw. den Schönheitsdoc sein oder gibt es auch andere Möglichkeiten, verfärbte Zähne wieder weiß zu bekommen? Wir haben uns intensiv mit dem Thema natürlich weißere Zähne beschäftigt und geschaut, ob Mutter Natur Alternativen zum Bleaching und der Chemie bietet. Und siehe da: Es gibt einige Alternativen. Wie diese funktionieren und ob sie Erfolgsaussichten haben, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen…

Gründe für verfärbte Zähne


Gründe, warum die eigenen Beißer nicht mehr strahlend weiß sind, gibt es viele. Eine mögliche Ursache kann z. B. eine mangelnde Zahnhygiene sein. Mit der Zeit bildet sich dann nicht nur Karies, sondern die Zähne verfärben sich auch mit der Zeit und werden gelblich. Gleiches ist bei regelmäßigen Rauchern zu beobachten. Daher ist der erste und einfachste Weg zu strahlend weißen Zähnen die regelmäßige Zahnpflege und -reinigung. Putzt also auf jeden Fall regelmäßig, also mindestens zweimal, besser dreimal täglich die Zähne. Verwendet hierfür idealerweise eine hochwertige elektrische Zahnbürste oder eine Schallzahnbürste bzw. Ultraschallzahnbürste. Welche Modelle zu empfehlen sind, verraten wir euch in unserem Elektrische Zahnbürste Test und unserem Schallzahbürste Test. Dazu solltet ihr auch Zahnseite verwenden, um die Zahnzwischenräume mit zu reinigen. Denn dort setzen sich meist die Essensreste und Beläge ab, die für ungesunde und verfärbte Zähne sorgen.

Ein weiterer Grund neben zu seltenem oder falschem Zähneputzen ist auch eine falsche Ernährung. Es gibt einige Lebensmittel, die zur Verfärbung der Zähne beitragen. Dies sind die Lebensmittel, die viele Farbpigmente enthalten, z. B. Tee, Kaffee und Blaubeeren. Sie setzen sich mit der Zeit an den Zahnflächen fest du sorgen so für Verfärbungen und kein strahlend weißes Lächeln mehr. Aber auch Medikamente oder Krankheiten können dazu führen, dass sich die Zähne verfärben und nicht mehr lupenrein weiß sind.

Hausmittel gegen Zahnverfärbungen

Nachdem ihr nun wisst, welche Gründe für verfärbte Zähne es so gibt und bereits die ersten Tipps erhalten habt, wie ihr dagegen vorgehen könnt, kommen wir nun zum eigentlichen Thema: den Hausmitteln gegen verfärbte Zähne. In den Weiten des World Wide Webs, aber auch im Bekanntenkreis und Co kursieren immer mal wieder Gerüchte und sogenannte „Geheimtipps“, welche Hausmittelchen zu strahlend weißen Zähnen führen sollen – z. B. Kokosnussöl, Kurkuma oder Backpulver. Wir haben die wichtigsten natürlichen Hilfsmittel für strahlend weiße Zähne für euch zusammengetragen.

Backpulver

Backpulver ist einer der Geheimtipps schlechthin – und hat auch durchaus eine gewisse Wirkung, wenn ihr das trockene Pulver mit Wasser vermischt zum Zähneputzen verwendet. Warum das so ist? Da das Packpulver mit seiner körnigen Konsistenz für einen Abrieb der Zähne sorgt. Dies ist die gleiche Wirkung wie bei den speziellen Zahnpasten, die für weißere Zähne sorgen, indem Sie die Verfärbungen quasi abschleifen. Während ihr die Zahnpasta dosiert verwenden könnt, solltet ihr von Backpulver aber unbedingt Abstand nehmen und dieses nicht für das Putzen eurer Zähne verwenden. Denn es hat eine noch stärkere Wirkung. Das mag vielleicht kurzfristig beim Entfernen von Verfärbungen helfen, sorgt aber langfristig für ein Abtragen des Zahnschmelzes – und damit der Schutzschicht eurer Zähne. So kommt es nicht nur zu höherer Überempfindlichkeit bei heißen und kalten Speisen, sondern auch zu einer raueren Oberfläche der Zähne. Die Folge ist, dass diese anfälliger werden für Verfärbungen und Farbpigmente – es wirkt also langfristig eher kontraproduktiv. Daher raten wir von Backpulver unbedingt ab.

Salze, Kurkuma und Aktivkohle

Auch weitere Hausmittel wie eben Salz, Kurkuma oder auch Aktivkohle funktionieren nach dem gleichen Prinzip wie Backpulver – allerdings noch extremer. Denn diese sind in der Regel noch körniger und erhöhen damit den Abrieb noch mehr. Zwar hält sich das Gerücht, dass mit Salz und Co Zähne putzen gut sei. Dies ist aber ein rein kurzfristiger Effekt, da ihr langfristig unter den gleichen Folgen leiden werdet, wie es bei dem oben geschilderten Backpulver der Fall ist. Von daher solltet ihr auch von diesen Hausmitteln Abstand nehmen.

Zitronensäure und Co

Ein weiterer Tipp, der immer mal wieder zu lesen (oder zu hören) ist, sind saure Lebensmittel, z. B. Zitronensäure und Co. Sorgen sie für natürlich weißere Zähne? Auch hier ist höchstens ein temporärer Effekt möglich. Es ist zwar durchaus vorstellbar, dass die Säure die Verunreinigungen und Beläge der Zähne angreifen und somit beseitigen. Allerdings greift die Säure – vor allem im Zusammenwirken mit dem Schrubben durch die Zahnbürste – auch den Zahn sowie euer Zahnfleisch an. Deshalb ist das Verwenden von Zitronensäure und anderen säurehaltigen Lebensmitteln als Zahnpasta-Ersatz nicht zu empfehlen. Und dies ist auch der Grund, warum ihr nicht unmittelbar nach dem Konsum von Apfelsaft und Co eure Zähne putzen solltet. Wartet besser mindestens 30 Minuten, bis die Säure abgebaut ist und sich die Zähne von der Säureattacke erholt haben, bevor ihr ihnen mit der Zahnbürste zu Leibe rückt.

Kokosöl

Als Superfood ist die Kokosnuss aktuell in aller Munde. Auch das daraus gewonnene Kokosöl sagt man eine positive Wirkung auf Zähne nach. Es soll nicht nur für weiße Zähne sorgen, sondern auch Mundgeruch und andere Zahnkrankheiten verhindern. So schwören unter anderem einige Blogger, Internet-Sternchen und Co auf das Ölziehen mit Kokosöl, bei dem eine kleine Menge Öl für rund 15 Minuten im Mund hin und her gespült wird. Aber hat dies auch eine Wirkung?

Es gibt diverse Studien, die die positive Wirkung von Kokosöl auf die Zähne belegen. Es wirkt unter anderem antibakteriell und tötet so Bakterien im Mundraum ab. So kann es die allgemeine Mundhygiene verbessern und zudem Entzündungen verringern bzw. schneller heilen lassen. Dies sorgt langfristig auch für gesündere, wenn auch nur indirekt weißere Zähne. Zudem solltet ihr Kokosöl keinesfalls als alleiniges Mittel für die Zahnreinigung verwenden. Eine gute Zahnpasta samt hochwertiger Zahnbürste ist auf jeden Fall ebenfalls erforderlich und sollte regelmäßig angewendet werden. Das Spülen mit Kokosöl ist also nur eine Ergänzung. Von allen anderen vorgestellten Hausmittelchen solltet ihr lieber Abstand nehmen…

November 30, 2017

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