Mit welcher Zahnpasta sollten Sie Ihre Zähne putzen? - Die Besten Elektrozahnbürsten im Test 2017

Die Besten Elektrozahnbürsten im Test 2017

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Mit welcher Zahnpasta sollten Sie Ihre Zähne putzen?

Es gibt eine Reihe von verschiedenen Zahncremes. Das hat auf der einen Seite den Vorteil, dass jeder eine passende Zahnpasta für seine individuellen Ansprüche finden kann. Auf der anderen Seite kann man zwischen all den verschiedenen Sorten mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, mit oder ohne Fluorid und diversen Wirkungsweisen auch schnell den Überblick verlieren. Geht es Ihnen genauso? Dann hoffen wir, dass unser Ratgeber zum Thema Zahnpasta Ihnen weiterhilft.

Unterschiedliche Zahncremes für Hand- und Elektrozahnbürsten?

Generell macht es für die Wahl der richtigen Zahnpasta keinen Unterschied, ob Sie Ihre Zähne per Hand oder elektrisch putzen. Eine einzige Ausnahme bilden die echten Ultraschallzahnbürsten. Für diese Zahnbürsten gibt es spezielle Zahncremes, die beim Putzen per Ultraschall extrem kleine Schaumblasen erzeugen, die zum Platzen gebracht werden, wodurch die Zähne besonders schonend gereinigt werden. Mit herkömmlicher Zahnpaste wird dieser Effekt nicht erzielt. Beachten Sie deshalb, falls Sie eine echte Ultraschallzahnbürste für Ihre Zahnpflege benutzen, beim Zahnpastakauf immer die Herstellerangaben Ihres Zahnbürstenmodells. Für elektrische Rotationszahnbürsten und Schallzahnbürsten kann hingegen die gleiche Zahnpasta wie für Handzahnbürsten benutzt werden.

Viele Zahnpastasorten für spezielle Bedürfnisse

Bevor wir darauf eingehen, was es beim Zahnpastakauf im Hinblick auf einzelne Bestandteile zu beachten gibt, möchten wir Ihnen hier zunächst einen kleinen Überblick über die gängigsten Zahnpastasorten für unterschiedliche Bedürfnisse beim Zähneputzen geben.

Aktivkohle-Zahncreme

Diese pechschwarze Zahnpasta kommt ohne chemische Bleichmittel und Schmirgelpartikel aus. Sie eignet sich für empfindliche und verfärbte Zähne.

Kinderzahnpasta

Spezielle Zahncremes für Kinder weisen einen geringeren Fluoridgehalt auf als die für Erwachsene. Teilweise handelt es sich auch um Zahnpasta ohne Fluorid. Zudem sind sie milder im Geschmack oder schmecken statt nach Pfefferminz und Co. fruchtig. Der fruchtige Geschmack hilft zwar dabei, die lieben Kleinen eher vom Zähneputzen zu überzeugen, verleitet aber auch zum Herunterschlucken der Zahnpaste.

Sensitiv-Zahncreme

Sensitiv-Zahncremes sind besonders für schmerzempfindliche und angegriffene Zähne geeignet. Sie schonen aufgrund ihrer Zusammensetzung Zahnfleisch sowie Zähne und können gegebenenfalls offenliegende Nervenkanäle verschließen, sodass die Zähne schmerzunempfindlicher werden.

Weißmacher-Zahnpasta

Mit diesen Zahnpasten können äußere Beläge, die zum Beispiel durch Tee und Kaffee entstehen, weggeputzt werden. Dafür ist ein stärkerer Abrieb notwendig, weshalb sie nicht für sehr empfindliche Zähne und für die dauernde Anwendung geeignet sind.

Zahnpasta mit oder ohne Fluorid?

Es gibt Zahncremes mit Fluorid, aber auch welche ohne. Bei der Frage, welche besser für die Zahnpflege und insbesondere für eine wirksame Kariesprophylaxe geeignet ist, gibt es gegensätzliche Ansichten. Manche befürchten, dass Fluorid gesundheitsschädliche Auswirkungen haben kann. Dafür fehlen allerdings Nachweise. Die giftige Dosis des Fluorids liegt zudem weit höher als die Menge in einer fluoridhaltigen Zahnpasta. Im Übrigen wirkt das Flourid im Körper nur, wenn es verschluckt wird. Beim Zähneputzen wird der Mund aber ausgespült und die Zahnpasta wieder ausgespuckt.

Belegt ist hingegen die schützende Wirkung von Fluorid vor Karies. Denn Fluoride bilden eine Art Schutzmantel um die Zähne, damit Mineralien, die den Zahnschmelz festigen, nicht durch Säuren herausgelöst werden. Diese entstehen durch den Zucker in Nahrungsmitteln, welcher von Bakterien im Mund zu einer aggressiven Säure umgewandelt wird. Bei kleinen Mengen kann der Speichel für einen Ausgleich der Mineralien im Zahnschmelz sorgen. Darüber hinaus bieten die Fluoride einen wirksamen Schutz.

Bei kleinen Kindern sollte man jedoch darauf achten, dass erst fluoridhaltige Zahncreme verwendet wird, wenn das Kind zuverlässig keine Zahnpaste beim Zähneputzen verschluckt, sondern beim Ausspülen des Mundes tatsächlich ausspuckt. Vorher sollte besser eine Zahnpasta ohne Fluorid oder zumindest eine fluoridarme Variante verwendet und auf einen sehr eingeschränkten Zuckerkonsum geachtet werden.

RDA-Wert: Abriebstärke der Zahnpasta

Ein weiteres Kriterium bei der Wahl der richtigen Zahncreme ist der RDA-Wert. Dieser Wert gibt die Abriebstärke der Zahnpasta an. Der Wert hängt von der Beschaffenheit der Putzkörper in der Zahncreme ab. Die Putzkörper haben die Aufgabe, Zahnbeläge von den Zahnoberflächen zu beseitigen. Je höher der RDA-Wert ist, desto höher ist der Abrieb. Bei empfindlichen sowie bereits angegriffenen Zähnen oder freien Zahnhälsen sollte deshalb auf einen möglichst niedrigen Wert (<40) geachtet werden. Insbesondere in Weißmacher-Zahnpasten kommen recht hohe Werte (>80) vor, da Verfärbungen logischerweise durch den Abrieb besser entfernt werden. Diese sollten dann nicht für die alltägliche Zahnpflege verwendet werden. Schonendere Möglichkeiten, Verfärbungen gezielt zu entfernen, bietet der Zahnarzt, aber auch verschiedene elektrische Zahnbürsten mit speziellen Putzmodi zum Entfernen von Verfärbungen. Über solche Putzmodi verfügen unter anderem die Oral-B Genius 9000 und die Philips Sonicare HX9336/25 Diamond Clean aus unserem elektrische Zahnbürste Test.

Aromen sind nicht nur Geschmackssache

Die Zahncreme soll neben der gründlichen Reinigung der Zähne auch einen frischen Atem erzielen. Deshalb werden Zahncremes Pfefferminzöl und ähnliche Substanzen zugefügt. Allerdings erfüllen Aromaöle in der Regel auch einen weiteren nutzen. Denn sie wirken meist auch antibakteriell. Darüber hinaus ist der Geschmack einer Zahnpasta natürlich in erster Linie Geschmackssache. Welche Zahnpaste einem gut schmeckt ist eine rein subjektive Frage, die jeder nur für sich selbst beantworten kann.

March 13, 2017

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