Happybrush: die Zahnbürsten aus „Die Höhle der Löwen“ - Die Besten Elektrozahnbürsten im Test 2018

Die Besten Elektrozahnbürsten im Test 2017

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Happybrush: die Zahnbürsten aus „Die Höhle der Löwen“

Es ist noch gar nicht lange her, da haben wir euch über die happybrush Schallzahnbürste informiert und euch diese sowie das dahinterstehende Startup aus München in dem verlinkten Artikel genauer vorgestellt. Kürzlich hat die Firma nun den nächsten großen Schritt auf der Bekanntheitsskala genommen, war sie doch zu Gast in der Löwenhöhle von VOX. Die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“, in der prominente Investoren neue Investitionsobjekte und Startups Geldgeber und Knowhow suchen, wird jede Woche von mehr als 3 Millionen TV-Zuschauern verfolgt. Die dort vorgestellten Produkte werden dann meist innerhalb kürzester Zeit sehr erfolgreich – so auch bei happybrush.

Carsten Maschmeyer und Ralf Dümmel investieren in der Sendung eine halbe Million Euro und erhalten dafür 20 Prozent Firmenanteile von happybrush. Seitdem ist die Zahnbürste nicht nur in aller Munde, sondern auch in vielen Geschäften erhältlich – statt zuvor vor allem im eigenen Online Shop sowie Amazon. Aber nicht nur das. happybrush hat auch neue Produkte auf den Markt gebracht. Neben der neuen und verbesserten Version der Schallzahnbürste, die nun „Vibe 2“ heißt, gibt es auch eine neue Rotationszahnbürste. Und genau die soll nun ausführlicher unser Thema sein…

Die neue Rotationszahnbürste von happybrush

Während das erste Modell von happybrush eine Schallzahnbürste war, die nun sogar in der zweiten und verbesserten Version auf den Markt gekommen ist, ist das zweite Produkt eine elektrische Rotationszahnbürste, die also eure Zähne mit ihren rotierenden Borsten reinigt. Das ist dann auch schon ein gutes Stichwort, denn die Borsten der neuen happybrush rotierend bietet bei ihrem Kopf hochwertige 3-fach gedrehte Borsten. Diese sorgen für ein besonders gründliches Reinigen eurer Zähne. Sie rotieren durch den Motor angetrieben 8.800-mal pro Minute und liegen damit auf dem gleichen Niveau wie unser Testsieger Oral-B Genius 9000 aus unserem elektrische Zahnbürste Test. Dies ist auch ein klassischer Wert für gute Elektrozahnbürsten, sodass es keinen Grund zum Meckern gibt. Denn auch andere Modelle wie die Oral-B Genius 8000 oder die Oral-B PRO 7000 rotieren mit der gleichen Geschwindigkeit. Hier schneidet die neue rotierende happybrush also gut ab – und das, obwohl sie deutlich günstiger ist als die Konkurrenz…

Ebenfalls mit an Bord ist ein Flexkopf. Dieser gibt nach, wenn ihr mit zu viel Druck auf eure Zähne eindrückt. Zwar gehört ein bisschen Druck zum Zähneputzen dazu – aber eben nicht zu viel, sonst schadet ihr euren Zähnen und eurem Zahnfleisch. Andere Modelle lösen dies mit einem Drucksensor und einer akustischen Warnung, wenn ihr zu stark aufdrückt, während ihr über eure Zähne fahrt. Das ist vielleicht eine etwas elegantere Variante, die aber eben auch teurer in der Produktion ist. Aber auch der Druckkopf erfüllt seinen Zweck, indem er die Zähne vor zu starkem Druck schützt. Von daher gibt es hier wenig zu kritisieren, schließlich kommt es am Ende auf die Funktionstüchtigkeit und nicht unbedingt auf den Lösungsweg dorthin an. Oder was meint ihr?

Hat noch mehr zu bieten

Der integrierte Akku ist 700 mAh groß. Was jetzt nicht besonders viel klingt, reicht aber für stolze 3 Wochen Benutzung. So könnt ihr für Reisen auch risikolos mal eure Ladestation, die selbstverständlich im Lieferumfang dabei ist und beim Laden intelligent vorgeht, zuhause lassen. Beim Reisen kommt auch der Travel-Lock zum Einsatz, der verhindert, dass die Zahnbürste im Gepäck angeht und dann euren Kofferinhalt statt eure Zähne putzt. In der Ladestation ist auch ein Timer eingelassen, der die von Zahnärzten empfohlene Putzzeit von 2 Minuten herunterzählt und euch zudem auch alle 30 Sekunden per Vibration informiert, wie lange ihr noch „durchhalten“ müsst bzw. solltet.

Ebenfalls mit an Bord sind drei Reinigungsmodi. Im Normalmodus rotiert der Bürstenkopf mit den bereits erwähnten 8.800 Umdrehungen pro Minute. Wählt ihr das Programm Sensitiv, geht es mit rund 6.500 Rotationen pro Minute zur Sache. Und unter Polieren dreht sie zwischen 7.000- und 8.800-mal pro 60 Sekunden. Natürlich ist das Gehäuse wasserdicht, was nach IPX7 zertifiziert ist. Alles andere wäre für eine elektrische Zahnbürste auch eher schwierig, schließlich geht es beim Zähneputzen und der anschließenden Reinigung der Zahnbürste durchaus nass zur Sache. Beim Putzen liegt die gut 30 cm lange und im Griff 2,7 cm dicke Elektrozahnbürste gut in der Hand, ist zudem mit 114 g Gewicht auch nicht unangenehm schwer.

Bereits kurz angesprochen hatten wir das Stichwort Lieferumfang. Darauf wollen wir nun noch einmal genauer eingehen. Im Starterset sind enthalten: eine elektrische Zahnbürste, eine Aufsteckbürste, eine Ladestation sowie ein Ladekabel mit Stecker und einmal Zahngel „Super Mint“. Somit habt ihr von der Bürste bis zur Zahnpasta alles dabei, um nach der Lieferung (z. B. durch Amazon) direkt loslegen zu können. Natürlich müsst ihr, wie bei jeder anderen Zahnbürste auch, immer mal wieder einen kontrollierenden Blick auf die Borsten werfen. Sind diese nicht mehr im besten Zustand, tauscht ihr den Bürstenkopf einfach aus. Diesen gibt es im praktischen Zweiterset im Handel.

Günstiger Kaufpreis

Wie ihr seht, hat die rotierende happybrush einiges zu bieten. Bleibt die Frage nach dem Preis. Der fällt, wie es bereits bei der Schallzahnbürste von happybrush der Fall ist, verhältnismäßig günstig aus. Beide Modelle kosten als Starterkit lediglich 49,95 Euro. Das ist bedeutend günstiger als die Konkurrenz. Unser Preis-/Leistungssieger, die Oral-B Genius 8000, ist mit einem aktuellen Preis von gut 90 Euro fast doppelt so teuer. Da zeigt happybrush wieder einmal, dass gute Zahnbürsten nicht teuer sein müssen. Wenn euch also kein großer Name wichtig ist und ihr auf das eine oder andere Feature der etablierten Hersteller verzichten könnt, dann ist die rotierende happybrush genauso wie die das Schallmodell eine günstige und gute Alternative.

November 13, 2017

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