Funktion und Aufbau der Zähne - Die Besten Elektrozahnbürsten im Test 2018

Die Besten Elektrozahnbürsten im Test 2017

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Funktion und Aufbau der Zähne

Auf unserer Webseite dreht sich alles um die Zahnpflege. Wir zeigen euch die besten elektrischen Zahnbürste sowie Schallzahnbürsten und geben euch zudem viele interessante und wertvolle Tipps bzgl. der Zahnreinigung und vieles mehr. Es stellt sich aber noch eine Frage: Was ist das überhaupt, was ihr da in eurem Mund putzt. Klar, es sind die Zähne. Aber wie funktionieren diese bzw. wie ist ein Zahn genau aufgebaut. Dieser durchaus spannenden Frage wollen wir uns genauer widmen. Keine Sorge, ihr braucht kein abgeschlossenes Medizinstudium mit Schwerpunkt Zahnmedizin, um die folgenden Zeilen zu verstehen. Wir haben versucht, es so einfach und verständlich wie möglich zu halten.

Die Aufgabe der Zähne

Bevor wir zum eigentlichen Aufbau der Zähne kommen, wollen wir erst einmal auf ihre Funktion eingehen. Denn Zähne sind ein wirklich vielseitiges Werkzeug, das uns bei der Nahrungsaufnahme wertvolle Dienste leistet. Zähne beißen nicht nur das Essen ab, z. B. ein Stück Brot. Sondern sie dienen danach auch als Kauwerkzeuge und zerkleinern und zermahlen die Nahrung. Auf diese Weise wird sie für die Weiterverarbeitung im Verdauungstrakt vorbereitet. Denn würden wir die aufgenommene und dem Körper zugeführte Nahrung nicht zuvor zerkleinern, könnten Magen und Darm die Nährstoffe nur schwer aufnehmen, verarbeiten und verdauen. Aber dies fällt eher in den Bereich Ernährung, weshalb wir uns nun wieder den Zähnen und ihrem Aufbau zuwenden wollen.

So ist ein Zahn aufgebaut


Wie ihr seht, müssen die Zähne einiges an Belastungen aushalten, wenn ihr nur mal an ein hartes Stück Brot oder ein anderes krosses Lebensmittel denkt. Damit die Zähne hierbei nicht abbrechen, was leider bei ungepflegten Zähnen immer mal wieder vorkommt, sind sie von der Natur aus äußerst robust und stabil konzipiert. Wie? Das erfahrt ihr in den folgenden Zeilen mit unserem Blick auf die Anatomie der Zähne…

Grob unterteilt ist der Zahn in die Zahnkrone und die Zahnwurzel. Die Zahnkrone ist hierbei der sichtbare Teil des Zahnes, der also aus dem Zahnfleisch herausguckt. Von diesem wird der Zahn fest umschlossen, was einen Teil der Verankerung des Zahnes im Kiefer ausmacht. Die größere Halteleistung bringt aber die Zahnwurzel unterhalb der Krone auf. Diese ist im nicht sichtbaren Bereich im Kiefer verankert und sorgt dort zusammen mit dem Zahnhalteapparat für einen stabilen Halt an Ort und Stelle. Interessant zu wissen ist hierbei, dass die kleineren Zähne von nur einer Wurzel gehalten werden, während die großen Backenzähne, die die stärkste Kaubelastung zu bewältigen haben, mit mehreren Wurzeln im Kiefer befestigt sind.

Die Zahnkrone

Kommen wir zur Zahnkrone, die wir euch nun detaillierter mit ihrem Aufbau vorstellen wollen. Diese besteht aus mehreren Schichten. Die äußere Schicht der Zahnkrone besteht aus dem Zahnschmelz. Dieser schützt das Innere der Krone. Er besteht zu 96 Prozent aus mineralischen Stoffen, nämlich dem Mineral Kalziumphosphat (Hydroxylapatit) sowie Spurenelementen wie Magnesium und Fluor. Der Zahnschmelz ist nicht nur die härteste Substanz des menschlichen Körpers, sondern er ist auch einmalig. Das bedeutet, dass Zahnschmelz nicht nachwächst. Wenn er einmal weg ist, ist er weg. Daher ist die Zahnpflege auch so wichtig, da der Zahnschmelz unwiederbringlich ist.

Unterhalb des Zahnschmelzes liegt das Zahnbein, das in Fachkreisen auch Dentin genannt wird. Dieses erstreckt sich bis zur Wurzelspitze. Zahnbein ist generell härter als Knochengewebe, aber elastisch. Es wird vom Körper bis ins hohe Alter immer wieder neu gebildet. Das Zahnbein beinhaltet in feinen Dentinkanälchen (auch Tubuli genannt) Nervenfasern und Wasser (Dentinliquor).

Das Zahnbein umschließt wieder das Zahnmark, das Zahnmediziner auch die Pulpa nennen. Es handelt sich dabei um ein verkalktes Bindegewebe, welches die Aufgabe hat, den Zahn im Kieferknochen einzumauern. Sie besteht aus Blutgefäßen, Nervenbahnen, Bindegewebe und Zellen zur Bildung des Zahnbeines. Das Zahnmark ist relativ weich und damit empfindlich. Eine einmal verletzte Pulpa kann sich im Gegensatz zu anderen Geweben nicht regenerieren. Sie enthält aber dentinbildende Zellen und sorgt auf diese Weise quasi für den eigenen Schutz – zumindest im begrenzten Umfang. Die Pulpa liegt im Inneren des Zahnbeins in einem Hohlraum, auch Pulpahöhle genannt. Sie versorgt das Zahnbein mit den notwendigen Nährstoffen. Die Pulpa hat eine Zelldichte von mehreren Zehntausend Zellen pro Quadratmillimeter. Sie ist durch die Bildung von Primär- und Sekundärdentin für die Vitalität des Dentins zuständig. Zudem leiten die im Zahnmark enthaltenen Nerven äußere Reize wie Hitze oder Kälte weiter. Das Zahnmark ist über den Blutkreislauf des menschlichen Körpers mit dem gesamten Organismus verbunden.

Die Zahnwurzel


Spannend ist auch ein Blick auf die Zahnwurzel und den Zahnhalteapparat, der enorme Kräfte aushält und den Zahn im gesunden Zustand sicher an seinem Platz hält. Der Halteapparat besteht aus dem Zahnfleisch, dem Alveolarknochen, dem Wurzelzement sowie der Wurzelhaut.

Das Zahnfleisch (die Gingiva) ist der äußere und damit sichtbare Teil bzw. Abschluss des Zahnhalteapparates. Dieses hat vor allem die wichtige Aufgabe, das darunter liegende Wurzelgewebe gegen schädliche Einflüsse aus der Mundhöhle abzudichten. Klappt dies nicht, kommt es schnell zu verschiedenen Zahnerkrankungen, über die wir in dem verlinkten Ratgeber ausführlich berichtet haben. Unterhalb des Zahnfleisches ist der Alveolarknochen zu finden. Dieser besteht aus einer dünnen Knochenwand. Er bildet das Zahnfach, auch als Alveole bekannt. In dieser steckt der Zahn im Kiefer drin und wird so vom Alveolarknochen umgeben.

Zwischen Wurzelzement und Alveolarknochen liegt die Wurzelhaut. Es handelt sich hierbei um ein Bindegewebe. Seine feinen, aber kräftigen Fasern verbinden die Wurzel mit dem Knochen. Denn sie greifen auf der einen Seite in die Knochenwand und auf der anderen Seite in das Zement. Auf diese Weise sorgen sie für den elastischen, aber stabilen Halt des Zahnes im Kiefer. Darunter liegt der Wurzelzement. Dies ist eine dünne mineralisierte Schicht, die die Zahnwurzel vom Zahnhals bis zur Wurzelspitze umgibt. Nun habt ihr eine ungefähre Vorstellung vom Aufbau eurer Zähne und wisst hoffentlich zu schätzen, dass diese durchaus kleine Wunder der Natur sind – also immer schön putzen und pflegen!

November 20, 2017

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