Die häufigsten Zahnkrankheiten - Die Besten Elektrozahnbürsten im Test 2018

Die Besten Elektrozahnbürsten im Test 2017

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Die häufigsten Zahnkrankheiten

Auf unserer Webseite geht es um die Zahngesundheit. Zu dieser trägt eine Elektrische Zahnbürste oder eine Schallzahnbürste bei regelmäßiger und korrekter Anwendung einen riesigen Teil dazu bei. Wir bieten euch auf unserer Webseite nicht nur die besten Zahnbürsten der beiden elektrischen Varianten, sondern mit unseren Ratgebern auch viele Informationen zur richtigen Zahnpflege und Zahnreinigung.

Es bleibt aber bisher eine Frage ungeklärt im Raum stehen: Warum solltet ihr überhaupt eure Zähne pflegen? Klar, die Geschichte von Karies und Baktus kennt jeder. Und klar, wer seine Zähne nicht täglich mindestens zweimal, besser dreimal putzt, bekommt irgendwann Löcher. Die Folge ist, dass der Zahnarzt beim nächsten Kontrolltermin zum Bohrer greifen muss – für viele eine grausige Vorstellung. Aber Karies und die ebenfalls geläufige Parodontitis sind bei weitem nicht die einzigen Zahnerkrankungen, die ungepflegte Zähne ereilen können.

Quasi als mahnendes Beispiel möchten wir euch einen Überblick über die gängigsten Zahnkrankheiten und Zahnerkrankungen geben. Wir denken, wenn ihr diese verschiedenen Dinge erst einmal durchgelesen habt, werdet ihr heute Abend besonders gerne zur Zahnbürste greifen und euch der Zahnpflege widmen. Schließlich möchte man diese „Schreckgespenster“ möglichst alle nicht im eigenen Mund begrüßen müssen. Nun aber genug der Vorworte, kommen wir zu den am weitesten verbreiteten Zahnkrankheiten und ihren Folgen. Für die bessere Übersicht haben wir diese alphabetisch sortiert.

Abszesse


Abszesse sind abgekapselte Eiteransammlungen im Gewebe. Diese können zu schmerzhaften Schwellungen sowie unter Umständen sogar zu Fieber führen. Im Mundraum entstehen Abszesse meist aufgrund von Entzündungen einer Zahnwurzel oder der Zahnfleischtaschen. Aber auch bei Problemen beim Durchbruch der Weisheitszähne kann dieses Problem auftauchen. Sucht in diesem Fall auf jeden Fall einen Zahnarzt auf. Dieser geht der Ursache auf den Grund und behandelt den Abszess durch Entleeren und Spülen. Bei schweren Fällen wird zudem ein Antibiotikum verschrieben, um die Bakterien zu beseitigen.

Aphten


Aphten sind kleine Bläschen an den Schleimhäuten der Mundhöhle. Zudem können sie auch im Genitalbereich auftreten. Nach einiger Zeit öffnen sich die Bläschen und stellen dann eine offene Wunde dar, die in etwa linsengroß sein kann. Typisch für Aphten ist ein weißlicher Fibrinbelag. Um Aphten zu behandeln, werden vor allem schmerzlindernde und entzündungshemmende Salben sowie desinfizierende Wirkstoffe eingesetzt. Aphten heilen im Normalfall innerhalb weniger Tage, maximal einiger Wochen wieder komplett ab.

Gingivitis


Als Gingivitis bezeichnet der Mediziner eine chronische oder akute Entzündung des Zahnfleisches. Diese ist an Rötungen und Schwellungen zu erkennen. Auch Blutungen sind ein typisches Bild von entzündetem Zahnfleisch. Die Ursache dieses Leidens ist häufig Zahnbelag, auch als Plaque bekannt, der nicht regelmäßig entfernt wurde. Habt ihr eine länger andauernde oder regelmäßig wiederkehrende Gingivitis, ist ein Besuch beim Zahnarzt absolut ratsam. Denn aus einer eher harmlosen Zahnfleischentzündung kann sich Parodontitis entwickeln, auf die wir weiter unten auf dieser Seite noch genauer eingehen.

Karies


Karies ist quasi der Klassiker unter den Zahnerkrankungen, auch besser bekannt als Löcher in den Zähnen. Diese entstehen durch Säuren, die durch den bakteriellen Abbau von Zucker entstehen. Sie greifen den Zahnschmelz an. Dies hat im Laufe der Zeit eine Auflösung der Zahnsubstanz zur Folge, sodass auf diese Weise die verhassten Löcher entstehen. Damit ihr keine Karies bekommt, ist das regelmäßige Zähneputzen die ideale Lösung. Verwendet hierfür am besten eine fluoridhaltige Zahnpasta, da diese beim Schutz des Zahnes hilft. Zudem solltet ihr zuckerhaltige Speisen vermeiden sowie regelmäßig eurem Zahnarzt einen Kontrollbesuch abstatten – natürlich nicht, um dessen Praxis anzuschauen, sondern eure Zähne untersuchen und kontrollieren zu lassen.

Kieferzysten


Eine Zyste ist ein abgekapselter Hohlraum im Gewebe. Diese entstehen im Kieferbereich häufig in Folge einer Zahnwurzelentzündung (siehe unten). Dies sind dann radikuläre Zysten. Entstehen sie hingegen durch Störungen bei der Zahnentwicklung, spricht man von follikulären Zysten. Kieferzysten sind generell gutartig. Allerdings können sie zu einer Schwächung des Kieferknochens führen. Sie sind meist zunächst nicht schmerzhaft, was sich aber mit Erreichen einer bestimmten Größe und dem damit entstehenden Druck ändern kann. Um eine Zyste zu entfernen, ist in der Regel ein operativer Eingriff notwendig.

Parodontitis


Der zweite Klassiker unter den Zahnerkrankungen. Eine Parodontitis bezeichnet eine Entzündung des Zahnhalteapparates, der aus den Knochen, dem Zahnfleisch, der Wurzelhaut und den Haltefäden besteht und den Zahn normalerweise fest im Kiefer verankert. Bleibt eine Zahnfleischentzündung unbehandelt, kann sie sich in die Tiefen des Bereiches zwischen Zahn und Zahnfleisch ausbreiten. Die Folge ist die Bildung von Zahnfleischtaschen und schließlich zur marginalen Parodontitis. Die Entzündung der Wurzeln als Folge einer Pulpitis wird apikale Parodontitis genannt. Verhindert wird Parodontitis am besten durch das regelmäßige Entfernen von Zahnbelägen. Wird sie nicht behandelt, ist die Folge eine Lockerung des Zahnes und später der komplette Zahnverlust.

Periimplantitis


Dies ist das Implantat-Äquivalent zur Parodontitis. In diesem Fall ist es das Implantatbett, welches sich krankhaft verändert. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch die Erhebung der modifizierten Version des sogenannten Sulkus-Blutungs-Index (SBI), über die euch euer Zahnarzt im Fall der Fälle besser aufklärt.

Pulpitis

Die Pulpa ist das im Volksmund Zahnnerv genannte Zahnmark. Ist dieses entzündet, spricht man von einer Pulpitis. Die Ursache ist in der Regel Karies. Wird diese Zahnerkrankung rechtzeitig festgestellt, kann durch eine Füllungstherapie Abhilfe geschafft werden. Ist die Entzündung hingegen zu weit fortgeschritten, stirbt die Pulpa ab. Dann können nur noch eine Wurzelbehandlung sowie ggf. eine Wurzelspitzenresektion den Zahn retten. Wird sie nicht behandelt, entwickelt sie sich mit der Zeit zu einer Entzündung der Wurzelspitzen (die sogenannte apikale Parodontitis) weiter.

Wurzelspitzenentzündung

Aus einer Pulpitis kann sich eine Wurzelspitzenentzündung entwickeln. In Folge von Karies kommt es zum Tod des Zahnmarks. Erreichen die Bakterien über die Wurzeln den Zahnhalteapparat, entzünden sie in der Regel die Zahnwurzelspitzen.

Weitere Zahnerkrankungen

Dies waren quasi die Top 9 der häufigsten Zahnerkrankungen. Zudem gibt es noch weitere Krankheitsbilder der Zähne, z. B. die Abrasion (Abrieb der Zahnsubstanz z. B. durch das Zähneknirschen), die Amelogenesis Imperfecta (eine genetisch bedingte Zahnschmelz-Unterentwicklung), der Knochenabbau sowie der Mundgeruch, der ebenfalls auf verschiedene Erkrankungen der Zähne, aber auch des Stoffwechsels hinweisen kann.

November 1, 2017

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