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6 Tipps zum Verhindern von Zahn- und Kieferkrankheiten

Vor allem im fortschreitenden Alter, aber auch bei mangelnder Zahnpflege kann es früher oder später zu Zahnkrankheiten wie Parodontitis sowie weiteren Problemen im Mund- und Kieferraum kommen. Mal abgesehen von eventuell auftretenden Scherzen bis hin zum Verlust der eigenen Zähne gehen auch andere unangenehme Folgen wie Mundgeruch und ein unschönes Erscheinungsbild mit Zahnproblemen einher. Doch es gibt einige Möglichkeiten, diese Probleme vorzubeugen und so dafür zu sorgen, dass diese gar nicht erst oder zumindest erst im fortgeschrittenen Alter kommen. Wir geben euch sechs wertvolle Tipps, mit denen ihr Zahn- und Kieferkrankheiten verhindert.

Regelmäßige Zahnhygiene

Grundvoraussetzung ist natürlich eine regelmäßige Zahnpflege und damit eine einhergehende gute Hygiene im Mundraum. Auch wenn dies eigentlich selbstverständlich sein sollte, putzen sich viele nur einmal am Tag die Zähne. Dies steigert nicht nur das Risiko von Karies und damit Löchern in den Zähnen, sondern vor allem auch von Zahnfleischerkrankungen. Dies kommt durch die Zahnbeläge, die sich bei nur seltener Zahnreinigung bedeutend mehr und besser ablagern können. Diese führen dann nicht nur zu vergilbten Zähnen, sondern auch dazu, dass der Zahnbelag an der Zahnwurzel entlang in die Tiefe wandern kann. Dies sorgt über kurz oder lang für freiliegende Zahnhälse sowie rotes bis bläuliches Zahnfleisch. Das schmerzt nicht nur, sondern ist auch die Ursache für diverse Zahnerkrankungen bis hin zum Zahnausfall.

Daher gilt: zweimal täglich gründlich die Zähne putzen und auch die Zahnzwischenräume mit einer Mundspülung, einer Munddusche oder Zahnseite gründlich reinigen. Vor allem abends ist das Putzen der Zähne wichtig. Über Nacht nimmt der Speichelfluss im Mund ab – und damit die natürliche Schutzfunktion im Mundraum für eure Zähne.

Nicht zu häufig die Zähne putzen

Zweimal täglich die Zähne putzen ist in der Regel vollkommen ausreichend. Denn ihr solltet es auch nicht mit dem Putzen eurer Beißer übertreiben. Viele glauben, dass ihr euren Zähnen einen besonderen Gefallen tut, wenn ihr sie nach jeder Mahlzeit putzt. Das ist aber beim besten Willen nicht der Fall, sondern kann den Zähnen sogar schaden. Zum einen kommt es bei der mechanischen Zahnreinigung durch eine Handzahnbürste oder eine elektrische Zahnbürste zu einem erhöhten Abtrag des Zahnschmelzes, der Schutzschicht eurer Zähne. Diese ist zwar sehr hart, aber eben auch nicht unzerstörbar. Und zum anderen schadet vor allem nach dem Verzehr von säurehaltigen Lebensmitteln wie Obst das Zähneputzen den Zähnen. Dies kommt durch die im Mund vorhandenen Säuren, die den Zahnschmelz angreifen. Wenn ihr nun eure Zähne mit einer Zahnbürste putzt, massiert ihr diese Säuren quasi noch in die Zähne ein – gar nicht gut…

Unsere Empfehlung: Nach dem Essen solltet ihr mindestens eine halbe Stunde warten, bis ihr eure Zähne putzt. In dieser Zeit gebt ihr dem Speichel im Mund die Gelegenheit, die Säuren zu binden. Geht ihr dann gründlich vor und nehmt euch mindestens zwei bis drei Minuten Zeit, um eure Zähne gründlich zu putzen, reicht das zweimalige Zähneputzen am Tag vollkommen aus.

Die richtige Technik

Mit der richtigen Technik meinen wir nicht nur die Zahnbürste an sich – hier empfehlen wir euch natürlich unsere Testsieger aus dem elektrische Zahnbürste Test oder (noch besser) aus unserem Schallzahnbürste Test. Sondern es kommt auch auf die richtige Putztechnik an. Diese variiert je nach Zahnbürste etwas. Wichtig ist vor allem, dass ihr nicht den Schmutz zwischen Zahnfleisch und Zahn reibt. Dann sind wir wieder bei dem gleichen Problem, dass wir bereits in Punkt 1 geschildert haben – nur dass ihr dies mit der falschen Putztechnik auch noch unterstützt. Wären im Kinderalter in der Regle die Rotationstechnik mit kreisenden Bewegungen richtig ist, solltet ihr im Alter aufgrund von Vorschädigungen sowie einem schwächeren Zahnfleisch eher zur Fegetechnik übergehen. Bei dieser fegt ihr die Beläge vom Zahnfleisch in Richtung Zahn weg. Außerdem solltet ihr auf keinen Fall viel Druck anwenden, sondern sehr sensibel vorgehen. Hilfreich ist hier eine Zahnbürste mit Drucksensor.

Fluorid verwenden

Ohne intakten Zahnschmelz, die Schutzschicht eurer Zähne, sind diese den Gefahren schutzlos ausgeliefert. Die Folge sind unter anderem Löcher, aber auch Verfärbungen. Denn ist der Zahnschmelz abgetragen, schimmert die Grundsubstanz des Zahnes gräulich durch. Damit euch dies nicht so schnell passiert und eure Zähne widerstandsfähig gegen Säuren und Bakterien, die Karies und andere Probleme verursachen, sind, solltet ihr sie mit Fluorid versorgen. Dieses ist unter anderem in vielen Zahncremes enthalten und hilft dabei, die Schutzschicht des Zahnes zu schützen und widerstandsfähig zu halten.

Auf die Ernährung achten

Bereits mehrmals haben wir thematisiert, dass ihr auch mit eurer Ernährung viel zum Schutz und Wohlbefinden eurer Zähne beitragen könnt. Wichtig ist, dass ihr euren Körper ausreichend mit Mineralstoffen versorgt. Sonst werden eure Zähne mit der Zeit brüchig und spröde. Achtet auf eine calciumreiche Ernährung, z. B. Käse und Nüsse. Zucker solltet ihr hingegen möglichst oft meiden, da dieser im Mund in Säure und Bakterien umgewandelt wird, die den Zahn angreifen und so nachhaltig schädigen. Gleiches gilt aber auch für Fruchtsäften, Kaffee, Wein und verschiedenen Obstsorten wie Äpfel.

Kaugummi kauen


Auch wenn es viele eher zum Stressabbau oder zum „cool sein“ nutzen, trägt auch das Kauen von Kaugummi zur Zahngesundheit bei. Wichtig ist hierbei aber, dass ihr auf Kaugummis zurückgreift, die keinen Zucker enthalten – sonst erreicht ihr den gegenteiligen Effekt. Aber warum ist das Kaugummikaufen gut für eure Zähne? Weil es Trockenheit im Mund vorbeugt und für einen ausgiebigen Speichelfluss sorgt. Der wiederum ist gut für eure Mundflora und schützt eure Zähne, da Bakterien und Co mit dem Speichel davongespült werden. So trägt das Kauen von Kaugummi ebenfalls zu eurer Zahngesundheit bei.

January 16, 2018

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